Kosmologie und Physik
Spiralgalaxie
Der physikalisch - kosmologische Teil beschäftigt sich zunächst mit dem Problem, wie alles entstanden ist, und ob in der kosmischen Evolution vom Urknall bis hin zur Entstehung des Lebens ein tieferer Sinn zu erkennen ist. Eine bedeutende Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Frage, warum die Naturgesetze so sind, wie sie sind, vor allem aber auch das „anthropische Prinzip". Es konstatiert und deutet die vorgefundene erstaunliche Feinabstimmung der Naturkonstanten, ohne deren genaue Werte Leben im Kosmos unmöglich wäre.
Der Autor betrachtet dann kritisch den Determinismus, welcher die Physik des neunzehnten Jahrhunderts beherrschte und teilweise noch heute das Denken bestimmt. Sehr wichtig für seine Argumentation ist sein Verständnis des Zufalls. Für ein „zufälliges" Einzelereignis kann man prinzipiell nicht feststellen, ob es „wirklich zufällig" eingetreten ist. Dies wird lediglich allgemein vorausgesetzt. Ob zu Recht, muß offenbleiben. Eine Vielzahl gleichartiger Zufallsereignisse dagegen folgt bestimmten Gesetzmäßigkeiten. Häufig aber ist gerade ein „zufälliges Einzelereignis" im Bereich der Quanten entscheidend dafür, ob die durch es ausgelöste Kausalkette im Alltag in die eine oder die andere Richtung geht. Hier sieht der Autor eine zumindest denkbare Möglichkeit für geistige Wirkgrößen, auf den Lauf der Dinge Einfluß zu nehmen, ohne physikalische Gesetze zu verletzen.
